Terumo Hiryu Manual Del Usuario página 35

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HINWEIS
5. Füllen des Ballons
5-1 Den Ballon mit Hilfe des Inflation/Deflationsgerätes bis zum gewünschten Druck füllen; nach
einem angemessenen Zeitraum wieder entleeren.
ACHTUNG
HINWEIS
5-2 Den Dilatationskatheter zurückziehen, bis sich der komplett entleerte Ballon wieder im
Führungskatheter befindet. Mit Hilfe des Führungskatheters wird eine Angiographie der
Koronararterien durchgeführt, um den Zustand der stenotischen Läsion zu beurteilen.
HINWEIS
5-3 Falls der Zustand der stenotischen Läsion nicht ausreichend verbessert werden konnte, kann
versucht werden, den Inflationsdruck entweder graduell bis zum Erreichen des RBP-Wertes
zu erhöhen, oder durch wiederholtes Füllen des Ballons Einfluß auf die stenotische Läsion zu
nehmen, bis sich keine weitere Besserung des Zustandes mehr erreichen läßt. In den meisten
Fällen kann durch wiederholtes Füllen des Ballons eine suffiziente Besserung der Stenose
erreicht werden. Der Zustand der stenotischen Läsion wird durch eine Angiographie der
Koronararterien überprüft.
6. Austauschen des Dilatationskatheters
6-1 Das hämostatische Ventil des Y-Adapters öffnen.
6-2 Den Führungsdraht und das hämostatische Ventil mit der einen Hand festhalten, den Katheter
mit der anderen.
6-3 Den Dilatationskatheter entfernen, während die Position des Führungsdrahtes in der
stenotischen Läsion beibehalten wird. Die Oberfläche des Führungsdrahtes abwischen, um
Probleme beim Einführen des nächsten Katheters zu verhindern.
Das hämostatische Ventil nicht zu fest schließen. Dies könnte die Inflation/
Deflationszeit beeinflussen oder den Katheterschaft abknicken.
• Füllen Sie den Ballon vorsichtig unter hochauflösender
Durchleuchtung, und achten Sie darauf, dass der Druck den Ballon
füllt. Wenn sich der Ballon nicht füllt, wenden Sie keinen
übermäßigen Druck an, da dies ein Entleeren des Ballons verhindern
kann.
• Der Inflationsdruck sollte die angegebenen RBP-Werte nicht
übersteigen, sonst könnte der Ballon zerreißen. Die RBP-Werte
sind Ergebnisse von in-vitro-Experimenten. Mindestens 99,9% der
getesteten Ballone zerrissen nicht bei Drücken, die den RBP-Werten
entsprachen oder kleiner waren. (Konfidenz: 95%).
• Wenn ein Ballon aufgrund zu hoher Druckbelastung zerreißt, könnte
der Ballon oder seine Bestandteile im Blutgefäß des Patienten
freigesetzt werden. Diese müssen dann aus dem Blutgefäß wieder
entfernt werden.
• Kurz- und Langzeiteffekte von Druckbelastungen der
Koronararterien mit Drücken über dem Nominaldruck werden noch
erforscht.
• Den Ballon nicht mehr füllen, als es dem Durchmesser der
Koronararterie direkt proximal oder distal der stenotischen Läsion
entspricht.
• Wird der Ballon gefüllt, um einen Stent zu expandieren, innerhalb
eines Stents oder einer verkalken Läsion, besteht das Risko, daß der
Ballon schon vor dem Erreichen des RBP-Wertes zerreißt. Füllen Sie
den Ballon mit angemessener Vorsicht.
Aufgrund der hydrophilen Oberflächenbeschichtung könnte der Ballon im
gefüllten Zustand aus der stenotischen Läsion herausrutschen. Den Ballon
deshalb vorsichtig füllen unter hochauflösender Durchleutchtung damit er
seine Position innerhalb der stenotischen Läsion nicht verändert.
• Den Dilatationskatheter erst dann entfernen oder bewegen, wenn der
Ballon komplett entleert ist. Zum Entfernen des Dilatationskatheters das
hämostatische Ventil des Y-Adapters öffnen.
• Während sich der Führungsdraht noch im Gefäß befindet, nehmen Sie den
Katheter in einer geraden Linie entlang des Führungsdrahts ab.
• Nehmen Sie den Katheter nicht ab, wenn er am Y-Adapter gebogen ist.
Beim Versuch, einen gebogenen Katheter zu entfernen, wird übermäßiger
Druck auf den Bereich an der Öffnung des Lumens im distalen Anteil
des Schafts für den Führungsdraht ausgeübt; dadurch kann der Katheter
beschädigt werden oder brechen.
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