2.4 Elektrische Anschlüsse
Anschluss an das Stromnetz
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Die elektrische Sicherheit des Geräts ist nur gewährleistet, wenn der korrekte Anschluss an eine leistungsfähi-
ge Erdungsanlage vorliegt, die nach den einschlägigen Sicherheitsnormen erstellt wurde. Funktionstüchtigkeit
und Eignung der Erdungsanlage durch qualifiziertes Fachpersonal überprüfen lassen; der Hersteller übernim-
mt keinerlei Haftung bei eventuellen Schäden, die auf die fehlende Erdung der Anlage zurückzuführen sind.
Außerdem muss kontrolliert werden, ob die elektrische Anlage für die auf dem Typenschild des Kessels an-
gegebene maximale Leistungsaufnahme des Geräts ausgelegt ist.
Der Heizkessel ist anschlussfertig verdrahtet und mit einem "Y-Kabel" ohne Stecker für den Anschluss an die Stromlei-
tung versehen. Die Netzanschlüsse müssen mit festem Anschluss ausgeführt, und mit einem zweipoligen Schalter ver-
sehen werden, dessen Kontakte einen Öffnungsweg von mindestens 3 mm haben. Zwischen Heizkessel und
Stromzuleitung sind Schmelzsicherungen mit Stromfestigkeit max. 3 A zu installieren. Beim Netzanschluss unbedingt
die Polung beachten (NETZ: braunes Kabel / NEUTRALLEITER: blaues Kabel / ERDUNG: gelb-grünes Kabel). Bei In-
stallation oder Ersatz des Netzkabels muss der Erdleiter 2 cm länger als die anderen gelassen werden.
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Das Netzkabel des Geräts darf nicht vom Benutzer ersetzt werden. Bei einer Beschädigung des Kabels muss
das Gerät abgeschaltet werden. Das Kabel darf nur durch Fachpersonal ersetzt werden. Bei Ersatz des elek-
trischen Versorgungskabels ist ausschließlich der Kabeltyp "HAR H05 VV-F"3x0,75 mm² mit max. Außendur-
chmesser von 8 mm zugelassen.
Raumthermostat (optional)
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ACHTUNG: DER RAUMTHERMOSTAT MUSS POTENTIALFREIE KONTAKTE HABEN. BEI ANSCHLUSS
VON 230 V AN DEN KLEMMEN DES RAUMTHERMOSTATS WIRD DIE PLATINE IRREPARABEL BE-
SCHÄDIGT.
Bei Anschluss von Raumreglern oder Schaltuhren darf die Stromversorgung dieser Vorrichtungen nicht an
ihren Trennkontakten entnommen werden. Ihre Stromversorgung muss je nach Art der Vorrichtung mittels di-
rektem Anschluss vom Netz oder von Batterien erfolgen.
Außentemperaturfühler (optional)
Den Fühler an den entsprechenden Klemmen anschließen. Die zulässige Höchstlänge des Verbindungskabels
zwischen Kessel und Außentemperaturfühler beträgt 50 m. Es kann ein einfaches Kabel mit 2 Leitern verwendet wer-
den. Der Außentemperaturfühler ist vorzugsweise an der Nordseite, Nord-West-Seite oder an der Wand-Außenseite
des wichtigsten Aufenthaltsraums zu installieren. Der Fühler darf niemals durch die aufgehende Sonne bestrahlt wer-
den und sollte allgemein möglichst nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein; falls erforderlich, mit ent-
sprechendem Schutz versehen. Der Fühler darf nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Belüftungsöffnungen,
Schornsteinen oder Wärmequellen angebracht werden, die die Temperaturmessung beeinträchtigen könnten.
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abb. 25 - Nicht empfohlene Positionierung des Außentemperaturfühlers
cod. 3540H322 - 09/2008 (Rev. 01)
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